Hinweise zur Meditation in Ichi-An

  • Im Zen hat Meditation die Form des Zazen. Dabei sitzen wir in aufrechter Haltung im Lotossitz am Boden auf dem Kissen und einer Matte. Wem dieser Sitz nicht möglich ist, sitzt im Schneidersitz oder im Fersensitz auf dem Kissen oder einem Bänkchen. Die Knie müssen immer den Boden berühren. Weitere Anleitungen zur Sitzhaltung können bei einer Einführung gegeben werden.
  • Es gibt keine bestimmte Kleiderordnung, jedoch soll der Zendo (Meditationsraum) wegen der Tatami-Matten mit Socken betreten werden ( im Kloster Holzboden, dann barfuß). Die Kleidung soll sehr bequem und dem Raum angemessen sein, grelle Farben vermeiden.
  • Im Zendo herrschen gewisse Verhaltensregeln, welche die Konzentration unterstützen und die Stille und Harmonie des Raumes befördern sollen. Sie können bei der Einführung erklärt werden.
    Wenn wir diese Regeln annehmen und fortwährend praktizieren, werden sie uns eine kraftvolle und Freude bringende Stütze bei der Zen-Praxis.
  • Zwischen den Zazen-Perioden wird in der Form der Gehmeditation (Kinhin) weitermeditiert. Im Soto-Zen ist dieses Gehen mit dem Atem sehr langsam.
  • Bei der Rezitation (am Donnerstag) werden kurze Sutrentexte, wie sie auch in den Zen-Klöstern rezitiert werden, in altjapanischer Sprache (im „Singsang“), manchmal auch in deutscher Übersetzung gesprochen.

 

Hier finden Sie einige Beispielsutren:

 

sowie fünf Übungen der Achtsamkeit: